Hagenbuchner

Obmann Hagenbuchner

Max Hagenbuchner sagt nach 2 Amtszeiten als Landesobmann – Servus!

Der Kiefersfeldner Max Hagenbuchner sagte am 8. September 2018 nach zwei Amtszeiten als Landesobmann – Servus. Er war mehrere Jahre Schulsprecher am Gymnasium Kufstein. Max war Mitglied der LSV und BSV. Am Wochenede eröffnete er den Sekt- oder mehr Bierempfang mit dem „O‘zapfen“ eines Bierfasses. Dabei begrüßte Hagenbuchner die Funktionäre und viele Eltern der aktiven Jugendlichen: „Es ist der wahrscheinlich größte Landestag der Schülerunion Tirol, ich freue mich so sehr diesen Jahresabschluss gemeinsam im größten Freundeskreis Tirols feiern zu dürfen!“

Foto von Max Hagenbuchner beim Bierempfang vom Landtag 2018.Zur Person

Hagenbuchner war der erste Landesobmann ohne österreichischen Wohnsitz, der die größte Schülerorganisation Tirols leitete. Weil sein Wohnort Kiefersfelden direkt an der bayrisch/österreichischen Grenze liegt entschied er sich für den Weg am Gymnasium in Kufstein. An dieser Schule startete er auch seinen Weg in der Schülervertretung. Er krempelte  als Schulsprecher die Arbeit der SV komplett um und arbeitete vom ersten Tag an auf Augenhöhe mit Schuladministration und der Direktorin zusammen. So konnten große Wünsche der Schüler endlich verwirklicht werden. Weil er den Weg der Kooperation dem der Konfrontation immer vor zog, knüpfte er bereits jetzt erste überschulische Kooperationen und Netzwerke.

Mit 16 Jahren kandidierte Hagenbuchner dann zum ersten Mal für die Landesschülervertretung in der er dann ein Schuljahr das Referat „Social Media und PR“ leitete. In seinem Maturajahr war Max Hagenbuchner dann als getzlich gewählter Landesschulsprecher nicht nur höchster Vertreter der Tiroler Schülerschaft, sondern auch Teil der österreichischen Bundesschülervertretung. Die vielen Veranstaltungen, Seminare und Sitzungen in Innsbruck, Wien und ganz Österreich machten den Zug und das Auto zu seinem zweiten Wohnzimmer.

„Es waren wenige Situationen in denen ich mich rechtfertigen musste, warum ich mich als Bayer in die österreichische Bildungspolitik einmische, ob im Bildungsministerium in Wien, bei der Landesregierung in Tirol oder den Schülerinnen und Schülern Tirols, konnte ich stets für das werben, was mir am herzen liegt: Eine Schule die aufs Leben vorbereitet!“ – Max Hagenbuchner  am Rande des Landestags.

Landestag 2018

Stephanie Schult und Julia Staudegger auf der Bühne des Landtags 2018Die Moderatoren Johanna Prantner und Lukas Sundl, beides ehemalige Schülerunions Funktionäre, führten auf der Bühne durch das Programm, das pünktlich um 17:00 startete und ohne Pause bis zum Abendessen und den Neuwahlen um 20:00 lief. Einer der ersten Tagesordnungspunkte war der Jahresrückblick. Dabei stimmten Landesgeschäftsführerin Stephanie Schurtl und Geschäftssekretärin Julia Staudegger die Gäste begeistert auf eine Diashow ein, die wohl nur erahnen ließ, wie viel im abgelaufen Schuljahr auf die Beine gestellt werden konnte. Bei mehr als 25 Veranstaltungen begrüßte die Schülerunion Tirol im vergangenem Vereinsjahr über 1.300 Teilnehmer. Das Angebot reichte vom größten Seminar für Schüler in Westösterreich, das in Alpbach stattfand, bis hin zur gemütlichen Weihnachtsfeier mit Mitgliedern und Freunden. Aber auch von Aktionstagen an Schulen, über Klassensprecher Seminare in den Tiroler Regionen, bis hin zur großen Podiumsdiskussion zur Landtagswahl.

Die Rede

Foto von Max Hagenbuchner bei seiner letzten Rede als Landesobann am Landtag 2018

Max Hagenbuchner bei seiner letzten Rede

 

Nach den Bildern kam dann die von allen gespannt erwartete letzte Rede des scheidenden Obmanns. „Traut euch größer zu denken! Vielleicht ist der Weg von immer kleinen Reformen gar nicht der Weg, mit dem wir unser Ziel erreichen. Traut euch auf der Grundlage der aktuellen Wissenschaft und Forschung ein neues, ein modernes Bildungssystem zu fordern. Eines das auf das Leben und die Herausforderungen im 21. Jahrhundert ausgerichtet ist.“ Außerdem zeigte Hagenbuchner sich davon überzeugt, dass Politik im sensiblen Bereich Bildung über größere Zeiträume als Wahlzyklen planen muss und, „dass wir es sein werden die dafür den Startschuss und die Ideen liefern!“

Dabei zog Max Hagenbuchner den Saal nicht nur mit den Worten in seinen Bann. Denn er beendete seine Rede und damit auch seine Zeit als Obmann mit einer Illusion. „Das Spiel des Lebens“ ist für Ihn Sinnbild für seinen Verein. Weil sie verdeutlicht: „Vieles von dem was scheinbar unmöglich ist, in Wahrheit oft ganz einfach geht, wenn man sich nur traut es auszuprobieren!“ so Max Hagenbuchner der nach fünf Jahren in aktiven Funktionen und zwei Amtszeiten als Landesobmann mit stehenden Ovationen verabschiedet wurde.

 

 

Danke

Anschließend beim Dank und Ehr wurden Blumen an die Eltern und kleine Geschenke zwischen den Funktionären verschenkt. Aber ler längste Tagesordnungspunkt zeigte wohl am stärksten, warum die Schülerunion sich nicht ohne Grund als größter Freundeskreis bezeichnet. Wir weckten emotionale Erinnerungen, überreichten vergessene Geburtstagsgeschenke und verabschiedeten teils langjährige Funktionäre. Hagenbuchner betonte nocheinmal, dass „all das Engagement der Jugendlichen ohne den notwendigen Rückhalt zu Hause nicht denkbar ist. Wir sagen herzlich Danke!

Das neue Team

Foto des neuen Trios, am Landtag 2018.

(v.l.n.r: Patrick Scharf, Johann Katzlinger und Philip Junker)

Der Landestag  wählte dann während der Abendessenspause und nach einem großen Gruppenfoto, verkündete dann die Wahlkommission auch schon des Ergebnisses. Johann Kitzliger wurde mit den Stimmen aller anwesenden Delegierten zum neuen Landesobmann der Schülerunion Tirol gewählt. Ihm an die Seite gewählt wurden Patrick Scharf als Finanzreferent und Geschäftsführer, und Philip Junker als Obmann-Stellvertreter und Geschäftssekretär. „Jetzt freue ich mich auf ein aufregendes Jahr mit dem neuen Landesvorstand! Wir werden den Verein prägen und nachhaltig mit neuen Projekten noch einmal verbessern.“ so Katzlinger. In seiner Antrittsrede betont er die Stärkung der Arbeit in den Regionen. „Wenn wir uns bei der Qualität unseres Startseminars kaum mehr steigern können, dann tun wir es eben bei der Quantität. Wir werden ein zweites mehrtägiges Seminar für Schülerinnen und Schüler auf die Beine stellen!“